Aktuelles: Unsere Gemeindeinfos

Pfarrgemeinde Freiburg-SüdwestKarte der Pfarrgemeinde Südwest mit Aufteilung der Predigtbezirke Die Evangelische Pfarrgemeinde Freiburg-Südwest umfasst die sechs Freiburger Stadtteile (Weingarten, Vauban, Merzhausen (Au, Wittnau, Sölden), Haslach, St. Georgen, Rieselfeld). Wir sind verschieden, bunt, zusammen auf dem Weg, eine Gemeinde für Sie. Entdecken Sie uns.

Wir sind Teil des Ev. Kirchenbezirks Freiburg und gehören damit zur Ev. Landeskirche in Baden.     

Gemeindebüro
Markgrafenstraße 18b
79115 Freiburg
Telefonnummer: 0761 459 69-0
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung
Volksbank Freiburg
IBAN: DE44 6809 0000 0001 6815 08

Spendenkonto: Evang. Kirche in Freiburg
z.B. für Flüchtlingsarbeit, Musik, Jugend, Kinder, …
Sparkasse Freiburg, BIC: FRSPDE66XXX
IBAN: DE57 6805 0101 0013 7897 03
Spendenzweck: Pfarrgemeinde Südwest

Infos Melanchthon

Unterkategorien

  • Posaunenchor Melanchthon

    „Hinweis

    Unser Posaunenchor zählt zur Zeit 19 ständige Mitglieder, davon 5 Bläserinnen, 10 Bläser und 4 Jungbläser. Die instrumentale Zusammensetzung sieht wie folgt aus:12 Trompeten, 5 Posaunen, 1 Bariton, 1 Tenorhorn.

    PosaunenchorSchon seit 1958 spielen wir neben unzähligen Auftritten in Gottesdiensten – auch als Gäste in anderen Kirchengemeinden –, bei Gedenkfeiern oder auch bei fröhlichen Festen, und führen alljährlich beeindruckende Konzerte auf, die in der Gemeinde große Beachtung finden.

    Die Proben sind immer donnerstags um 20.15 Uhr bis 22 Uhr auf der Empore der Melanchthonkirche.

    Wesentlicher Bestandteil des Posaunenchors ist auch das gesellige Beisammensein; immer im Anschluss an die Proben oder an Hüttenwochenenden.

    Wir suchen jederzeit Mitbläser/Innen und freuen uns auf Euch.

    Ansprechpartner, Dirigent und musikalischer Leiter: Herr Kolck (0761) 611 68 63

     

    Posaunenchor-ProbeUnterricht? Für interessierte Mitbläser bieten wir Unterricht von qualifizierten Musikpädagogen an.

    Du hast kein Instrument? Kein Problem: Der Posaunenchor stellt Dir ein Leihinstrument zu Verfügung. Nimm einfach Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns auf Dich

    Kleine Historie des Posaunenchores

    Unser Posaunenchor wurde 1958 unter Pfarrer Hans-Carl Scherrer gegründet und von Hans Kuberski geleitet. Die ersten Bläser gehörten überwiegend dem Konfirmandenjahrgang 1955 an. Zwei der Gründungsmitglieder sind heute noch aktiv und freudig dabei. Der erste Auftritt fand im November 1958 statt.

    Während der Chor im Jubiläumsjahr 2003 aus etwa 15 ständigen Mitgliedern besteht, gab es Zeiten, in denen er, einschließlich Nachwuchsbläser, an die 30 Musiker hatte. Es gab immer Fluktuation, vor allem aufgrund familiärer oder beruflicher Veränderungen, dennoch hat der Chor seit 45 Jahren ununterbrochen Bestand.

    Auch die Dirigenten wechselten. Angefangen mit Hans Kuberski, unserem ersten musikalischen Leiter, dann Wolfgang Eilers und Hans Gillhaus. Letzterem haben wir im Hinblick auf unsere Ausstattung mit Instrumenten und die Nachwuchsausbildung in den 60er Jahren einiges zu verdanken. Michael Fröhlich, zu Beginn seiner Tätigkeit bei uns noch ein Schüler, hat den Chor mehrere Jahre selbstbewusst und energisch geleitet. Am längsten aber hat es unser derzeitiger Dirigent, Jan Kolck, bei uns und mit uns ausgehalten. Seit 1986 ist er souverän und engagiert dabei, das beste aus uns herauszuholen.

    Anfangs bestand der Chor nur aus Männern. Später fanden mehr und mehr Musikerinnen den Weg zu uns.

    Was hat sich seit 1958 so getan? Neben unzähligen Auftritten in Gottesdiensten, bei Gedenkfeiern oder auch bei fröhlichen Festen, haben wir, zunächst in unregelmäßigem Turnus, später alljährlich, Konzerte aufgeführt, die in der Gemeinde große Beachtung fanden. Und dafür haben wir immerhin schon (seit 1958 insgesamt) etwa 1.800 mal geprobt.

    Herzliche Einladung zum Zuhören und Mitspielen.

  • Kaffeeprojekt Melanchthon

    „Hinweis

    Im Rahmen ehrenamtlichen Engagements und in Verantwortung für die »eine« Welt beteiligt sich die Melanchthongemeinde mit ihrem Kaffee-Projekt am fairen Handel.

    Wir unterstützen durch den Kaffeeverkauf (sonntags nach dem Gottesdienst) und die Verwendung des fair gehandelten Kaffees bei all unseren Gemeindeveranstaltungen den Verein DIKOME/Kamerun e.V. in Schopfheim.

    DIKOME Kaffee

    Der Verein hat rund 500 Mitglieder. Er wird rein ehrenamtlich geführt und es werden ca. 11.000 ehrenamtliche Stunden Arbeit pro Jahr aufgebracht. Neben dem Absatz von Kaffee kümmert sich der Verein selbst auch vor Ort immer wieder um die dortige Organisation, so dass auch die Kaffeebauern vor Ort nicht nur mit einem beruhigten Gefühl des frühen Geldes arbeiten, sondern auch zu einen hohen Qualitätsstandard mit beitragen.

    Ganz wichtig ist auch, dass sich der Verein um die Wasserversorgung kümmert und seit 2009 auch noch eine Schule, mit zuerst 90 und jetzt 130 Schülerinnen und Schülern mit organisiert und finanziert.

    Näheres können Sie aus dem Bericht des Vereins von Anfang 2011 entnehmen oder direkt unter http://www.dikome-kamerun.de/

    Sie unterstützen mit Ihrem Kaffeeeinkauf ein Projekt, dass Sie selbst verfolgen können, evtl. auch durch Ihre Mitgliedschaft im Verein selbst.

     

    Hier noch ein paar »Kaffee-Fakten«

    Kaffee in SäckenFrage: Warum ist fairer Kaffee so »teuer«?
    • Die Kaffeebauern erhalten bei unserem Projekt einen um ca. 50% höheren Kaffeepreis als die herkömmlichen Kaffeebauern bei den großen Kaffeeröstereien.
    • Das Risiko geht schon früh auf den Verein über (Diebstahl, Schimmel etc.). Bei den Kaffeeröstereien ist der Zeitpunkt, ab dem diese für Schäden haften, meistens erst am Hafen der Fall. Für alle Verluste bis dahin muss der Bauer selbst aufkommen.

    Frage: Der Preis des Halleluja-Kaffees ist für einen fair gehandelten Bio-Kaffee recht günstig. Warum?
    • Ca. 70 Ehrenamtliche arbeiten in Schopfheim unentgeltlich bei der Lagerhaltung, Röstung, Verpackung und dem Versand sowie im Büro. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten mehr als 10.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Jahr. Nur durch die rein ehrenamtliche Arbeit kann der Kaffee so günstig angeboten werden.

    Frage: Wie viel Kaffee wurde durch den Verein DIKOME e.V. importiert?
    Bisher wurden über 500 Tonnen Rohkaffee nach Schopfheim importiert!

    Frage: Was hat die Melanchthongemeinde bisher dazu beigetragen?
    Bisherige Unterstützung durch die Melanchthongemeinde: Bezug von ca. 700 Kg Kaffee (ca. 1.770 Verpackungen) und 37 Liter Kaffeelikör im Gesamtwert über 8.600 Euro.

     

    Aktuelle Preisliste (10/2016)

    Unser Angebot an fair gehandeltem Kaffee vor Ort in der Melanchthongemeinde Freiburg-Haslach


    Kaffee PackungungenGemahlener Kaffee

    Glory Halleluja-Kaffee (mild) – 500 Gramm – 6,60 Euro
    Schümli Kaffee – 500 Gramm – 6,95 Euro
    Espresso – 500 Gramm – 7,40 Euro

    Glory Halleluja-Kaffee (mild) – 250 Gramm – 3,75 Euro
    Schümli Kaffee – 250 Gramm – 3,85 Euro
    Espresso – 250 Gramm – 3,95 Euro

     

    Ganze Bohnen

    Glory Halleluja-Kaffee (mild) – 500 Gramm – 6,60 Euro
    Schümli Kaffee – 500 Gramm – 6,95 Euro
    Espresso – 500 Gramm – 7,40 Euro

    Glory Halleluja-Kaffee (mild) – 250 Gramm – 3,75 Euro
    Schümli Kaffee – 250 Gramm – 3,85 Euro
    Espresso – 250 Gramm – 3,95 Euro

    Kaffeelikör

    Kaffeelikör (22 Vol%) – 0,5 Liter – 9,95 Euro

    Kaffeepads aromaverpackt (für Senseo u.ä.)

    Halleluja Kaffee in Pads – 18 Stück – 3,75 Euro
    Schümli Kaffee in Pads – 18 Stück – 3,85 Euro
    Espresso Kaffee in Pads – 18 Stück – 3,95 Euro

    Bestellungen können Sie gerne bei: Markus Eichin, Körnerstr. 6, 79115 FR (Tel. 4764528) abgeben. Innerhalb des Stadtteils FR-Haslach wird die Bestellung kostenfrei ausgeliefert!

  • Männerkreis der evang. Melanchthonkirche

    „Hinweis

    Der Männerkreis besteht derzeit aus 8 aktiven Männern. Er unterstützt die Gemeinde im Rahmen seiner Möglichkeiten und bringt sich so in das Leben und Wirken innerhalb des Predigtbezirks ein.

    Jahresausflug2011_aEr trifft sich traditionell jeden letzten Freitagabend im Monat in der „Pfarrscheuer", um zurückliegende Ereignisse und bevorstehende Aufgaben im Rahmen einer geselligen Runde zu besprechen.

    Unter anderem organisiert und veranstaltet der Männerkreis zweimal im Jahr einen Trödelmarkt, unterstützt bei der Aktion „Freunde von der Straße", spendet und installiert alljährlich den Weihnachtsbaum vor der Kirche und beteiligt sich am Haslacher Stadtteilfest mit einem Essenstand.

    Einmal im Jahr unternehmen die Männer eine 3-tägige Städtefahrt und festigen so ihre Freundschaft, den Zusammenhalt und pflegen die Geselligkeit.

    Die Geschichte des Männerkreises

    Die Idee, einen Männerkreis ins Leben zu rufen, entstand im Jahr 1998 im Rahmen eines gemütlichen Abends inklusive „Speis & Trank" im Gasthaus „Hirschen". An der Diskussion waren Brigitte Zipfel, der damalige Melanchthon-Kirchendiener Max Hussong und Christian Zugehör beteiligt.

    Die praktische Umsetzung erfolgte zügig, und schon sehr bald fanden die ersten Zusammenkünfte mit interessierten Männern aus der Gemeinde statt. Zum Sprecher, Organisator und Schatzmeister wurde Max Hussong gewählt. Protokollführer war Christian Zugehör.

    In den folgenden Jahren wechselten die Personen in der „Mannschaft" ständig, bis sich aus dem Kommen und Gehen ein gewisser fester Stamm entwickelte.

    Heute, im Jahr 2011, sind es 8 Männer, die aktiv den Männerkreis vertreten. Das Amt des Sprechers wurde abgeschafft. Die Organisation und das Mitwirken an den unterschiedlichsten Gemeindeveranstaltungen werden jeweils gemeinsam geregelt. Für die Finanzen ist seit mehreren Jahren Christian Zugehör zuständig; er informiert die Angehörigen des Kreises auch regelmäßig über Wissenswertes innerhalb des Predigt-bezirks. Reiner Ullmann fertigt die Protokolle, während Pfarrer Jochen Kunath Ansprechpartner für die Belange des Männerkreises ist.

    Den Aufgabenbereich hat die Gruppe während der Gründungsphase selbst erarbeitet und festgelegt.

    Der Männerkreis unterstützt die Gemeinde im Rahmen seiner Möglichkeiten und bringt sich so in das Leben und Wirken innerhalb des Predigtbezirks ein. Nach und nach wurden so Veranstaltungen wiederbe-lebt oder neu ins Leben gerufen.

    Unter anderem organisiert und veranstaltet der Männerkreis zweimal im Jahr einen Trödelmarkt, unterstützt bei der Aktion „Freunde von der Straße", spendet und installiert alljährlich den Weihnachtsbaum vor der Kirche und organisiert die damit verbundene Feierstunde am 1. Advent.

    Beim alljährlich auf dem Gelände der Melanchthonkirche stattfindenden Stadtteilfest ist der Kreis regelmäßig mit einem Essenstand vertreten.

    Die Ruhebänke auf dem kirchlichen Gelände wurden gestiftet und im Bedarfsfall ausgebessert bzw. erneuert. Der Druck des Gemeindebriefes gehört seit Jahren ebenfalls zum Aufgabenbereich des Männerkreises.

    Finanzielle Unterstützung durch den Männerkreis erfuhr u.a. der Melanchthon-Kindergarten.

    Beim Erwerb der neuen Altar- und Kanzelparamente 2011 / 2012 hat sich die Gruppe durch entsprechende Spenden beteiligt.

    Einmal im Jahr unternehmen die Männer eine 3-tägige Städtefahrt und festigen so ihre Freundschaft, den Zusammenhalt und pflegen die Geselligkeit.

    Nahezu bei allen Aktivitäten des Männerkreises findet die Gruppe starke Unterstützung durch ihre Frauen. Ohne sie wären zahlreiche Veranstaltungen überhaupt nicht möglich.

    Der Männerkreis trifft sich traditionell jeden letzten Freitagabend im Monat in der „Pfarrscheuer", um zurückliegende Ereignisse und bevorstehende Aufgaben im Rahmen einer geselligen Runde zu besprechen.

    Dank an dieser Stelle an Herrn Pfarrer Dr. Kunath, seine Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro und alle ehrenamtlich Tätigen bei der Melanchthonkirche für das angenehme Miteinander und die Unterstützung.

    Artikel von 2011 für den Männerkreis: Christian Zugehör

  • Haslacher Netz

    „Hinweis

    Im Haslacher Netz ... nehmen sich Menschen aus dem Stadtteil ehrenamtlich anderer Menschen an, die Hilfe benötigen und sich selbst nicht ausreichend helfen können. Die Ehrenamtlichen werden in ihrem Engagement fachkundig begleitet und treffen sich einmal monatlich zu einem lockeren Austausch. Über den Dienst am Einzelnen hinaus will das Haslacher Netz eine „Kultur des Helfens“ im Stadtteil ausbauen und festigen.

    HN_Stadtteilfest_2010Das Haslacher Netz ist seit 2007 ein gemeinschaftliches Projekt der katholischen Kirchengemeinde St. Michael, des evangelischen Predigtbezirks Melanchthon und des Nachbarschaftswerk e.V..

    Es ist lebendig durch den Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern aus Haslach.

    Derzeit sind 25 Ehrenamtliche im Einsatz, die ca. 2000 Stunden im Jahr hilfebedürftige Menschen im Stadtteil unterstützen. Sie lesen zum Beispiel vor, unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben oder besuchen ältere Menschen und helfen ihnen beim Einkaufen und vieles mehr. Bei zunehmender Armut und sozialen Notlagen im Stadtteil besteht ein erhöhter Bedarf an solchen Unterstützungsformen. Viele Menschen benötigen diese Hilfen dringend. Und es gibt auf der anderen Seite Menschen, die gerne helfen und ihre Zeit ehrenamtlich einsetzen. Wir bringen die Hilfebedürftigen mit den Helfenden zusammen. Darüber hinaus organisieren wir öffentliche Veranstaltungen zu Themen wie z.B. „gute Nachbarschaft“ oder „Unterstützungsmöglichkeiten im Alter“.

    Sie wollen mithelfen?

    Dann vereinbaren Sie doch einfach ein unverbindliches Gespräch mit Regina Wielsch vom Nachbarschaftswerk (Tel. 0761 - 76 79 002).
    Weiterführende Links: Nachbarschaftswerk, Haslacher Netz

     

    Aufeinander zuknüpfen - Gottesdienst zum Haslacher Netz am 28. Februar 2010

    Gottesdienst zum Haslacher Netz am 28. Februar 2010Artikel und Bilder: Andreas Strittmatter siehe auch
    haslacher-netz.blogspot.com/

    Seit alters her trägt der zweite Fastensonntag den Namen Reminiscere und bis heute verbindet jenes dem alten Eingangsgesang des Gottesdienstes entnommene Wort katholische und evangelische Gläubige: Gedenke Deiner Erbarmungen, Herr. Aktive Christen lassen es allerdings nicht mit dem Anruf an das göttliche Erbarmen bewenden, sondern wissen, dass sie in Verantwortung gestellt sind, dieses Erbarmen in der Welt sichtbar werden zu lassen. Passend diesem Leitgedanken stellten die beiden Kirchengemeinden in Haslach daher am vergangenen Reminiscere-Sonntag die Arbeit des „Haslacher Netzes“ in den Mittelpunkt ihrer Gottesdienste, jenes Netzwerks, welches den alten Begriff des Erbarmens tatkräftig ins Heute übersetzt: Notleidenden Mitmenschen Hilfe leisten, Alleinstehende begleiten, den Schwachen zur Seite stehen - Sorgen von Alt und Jung, Groß und Klein ein Stück weit tragen helfen.
    Dabei ist das „Haslacher Netz“ keineswegs ein Club der besonders Frommen. Hier engagieren sich ebenso Menschen, denen Glaube wichtig ist, wie solche, die mit den Kirchen nicht viel am Hut haben. Doch neben dem Nachbarschaftswerk sind es eben die Melanchthongemeinde und die Pfarrei St. Michael, die für Gründung und Bestand des Netzes zuständig zeichnen – daher ging es in den Gottesdiensten nicht zuletzt darum, weitere Gläubige zum Mitmachen einzuladen. 

    Gottesdienst zum Haslacher Netz am 28. Februar 2010 Gottesdienst zum Haslacher Netz am 28. Februar 2010Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz: Zum Lied von Peter Janssens knüpften Mitglieder des „Haslacher Netzes“, die zuvor von ihrem Ehrenamt berichteten, gemeinsam mit den Gläubigen in der Melanchthongemeinde an einem Netz, das zuletzt den Altar umspannte; „eingefangen“ waren darin Bitten und Gedanken der Gottesdienstbesucher. Dass dieses Netz über ganz Haslach wachse und weiter geknüpft werde, wünschte abschließend Pfarrer Dr. Jochen Kunath der Gemeinde und dem ganzen Stadtteil.

  • Gemeindeprofil Predigtbezirk Melanchthon

    „Hinweis

    Was bedeutet Ihnen die Melanchthongemeinde?
    Diese Frage wurde Gemeindemitgliedern
    nach einem Gottesdienst gestellt.

    Altarraum der Melanchthonkirche Heimat — Besinnung — Konfirmation — Hochzeit — Silberne Hochzeit in der Kirche — kleine, schöne Kirche — heimisch — endlich wieder Melanchthon (Gemeindemitglied war einige Zeit weggezogen)sonntäglicher Treffpunkt — Zuspruch — klein, persönlich, familiärdie Kirche, wo man halt hingeht — Frauenkreis und Bibelkreis schöne Erinnerung an Trauung und Taufe — fester Bestandteil des Sonntags — Arbeit mit Kindern Musik — Gemeinschaft — Freunde treffen — ein zweites Zuhause — große Familie — Ort zum Rückblick/Vorausblick — Zeit zum Nachdenken — ein Stück Heimat — undiszipliniert — Nostalgie: herzige Kirche12-Uhr-Läuten weckt ein Zuhause-Gefühl — Kinder im Kindergarten — konfessionsverbindend

    Personen, Orte, Kontakte

    Unser Profil: Gemeinwesen-orientiert

    Der Bezug auf den und zum Stadtteil ist dem Predigtbezirk Melanchthon besonders wichtig.

    Haslach stand in seiner jüngeren Geschichte immer wieder vor der Aufgabe, verschiedene „Einwanderungsgruppen" zu integrieren. Dies gelang, führte aber auch zu einem teilweise sehr disparaten Nebeneinander verschiedener Kulturen, Bevölkerungsgruppen und Milieus.

    So entschied sich die Melanchthongemeinde schon 2005 in einer Art Leitbild: „In der Melanchthongemeinde wird ... die gesellschaftliche Entwicklung aufmerksam begleitet. Im Stadtteil kooperieren wir mit Vereinen, Gruppen, der Kommune und pflegen die Ökumene."

    Seinen stärksten Ausdruck hat dies darin gefunden, dass wir baulich/räumlich in Form des „Melanchthonsaals" mit dem Nachbarschaftswerk einen Partner gefunden haben, und (in ökumenischer Ausrichtung) auch eine inhaltliche Zusammenarbeit anstreben. So wurde gemeinsam das Haslacher Netz als Struktur der nachbarschaftlichen Unterstützung, sowie der Haslacher Mittagstisch für Bedürftige ins Leben gerufen und getragen.

    Der Predigtbezirk Melanchthon ist Teil der Evangelischen Pfarrgemeinde Südwest in Freiburg und umfasst den kommunalen Ortsteil Haslach. Wir sind zu Hause in der Melanchthonkirche und unser zuständiger Pfarrer ist Jochen Kunath.

     

     

    Predigten von »unserem« ehemaligen Pfarrer

    Was ist ein Sonntagsgottesdienst ohne Predigt, ob kurz ob lang ob tiefschürfend oder bewegend … immer wieder auf jeden Fall spannend genug sie sonntäglich zu hören und immer mal wieder auch wertvoll genug um die ein oder andere Zeile nachzulesen. Alle die letzteres wollen – Predigten von Pfarrer Dr. Jochen Kunath nachlesen – können dies auf seinem ›Blog‹ PredigTRäume gerne tun. Immer aktuell finden sie dort die Predigten und Ansprachen von Herrn Kunath. Viel Spaß beim nachlesen und nachsinnen.

  • Die Melanchthonkirche

    Melanchthonkirchescheune
    Das Leben des Predigtbezirkes Melanchthon spielt sich in direkter Umgebung der Melanchthonkirche ab. Neben dem gottesdienstlichen Leben welches in der wunderschönen alten Kirche stattfindet. Befinden sich direkt gegenüber eine alte Pfarrscheuer (»Scheune« genannt) für Kirchencafé, Kindergottesdienst und gesellige Veranstaltungen der Gemeinde. Benachbart zur Kirche befindet sich das Pfarrhaus mit Gemeindebüro und keine 100 Meter entfernt von der Kirche haben wir einen großen Veranstaltungsraum den Melanchthonsaal und den mit der Gemeinde eng verzahnten Melanchthonkindergarten (genaueres zu den Räumlichkeiten weiter unten).

    Das alles liegt zentral in Freiburg-Haslach und die nächste Straßenbahnhaltestelle heißt »Dorfbrunnen« (Linie 5).

     

    Die Melanchthon Kirche erzählt

    1. Wenn Sie sich jemandem, der Sie nicht sehen kann, beschreiben sollten, was würden Sie dann sagen?

    Ich bin eine kleine ganz klassisch gebaute Kirche, etwas unscheinbar, aber ich finde: ein ganz besonderer Ort.

    2. Erzählen Sie doch mal etwas aus Ihrer Kindheit und Jugend!

    Geboren wurde ich schon vor vielen hunderten Jahren, erzählt man sich; ich bin also schon recht alt. Meine Kindheit habe ich als „katholische" Kirche verbracht, also in der Zeit, als die Konfessionen noch nicht getrennte Weg gingen; richtig erwachsen wurde ich 1556, denn da wurde ich evangelisch.

    3. Können Sie uns etwas über Ihren Namensgeber sagen?

    Ja, mein Namensgeber ist Philipp Melanchthon. Er war ein Wegbegleiter Martin Luthers und ein kluger Kopf der Reformation. Man kann in vielen Geschichtsbüchern vieles über ihn nachlesen. Das empfehle ich Ihnen.

    4. Wie passt Ihr Name zu Ihnen?

    Da ich ja urevangelisch bin, passt der Name gut zu mir; ich mag ihn, seit er mir Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben wurde, früher war ich einfach die Dorfkirche von Haslach und man nannte mich Gallus-Kirche. Nach einem Heiligen. Das fand ich auch gut.

    5. Wie würden Sie sich charakterisieren?

    Ich bin klein, aber oho. Man muss mich entdecken und ich liebe es, Menschen bei mir zu beherbergen.

    6. Was schätzen Sie besonders an sich? Und was eher nicht?

    Ich schätze eigentlich vieles an mir: Meine Klarheit; meine Ausstrahlung nach Innen; dass ich so viele Zeiten überdauert habe; dass Menschen zu mir kommen und dort Ruhe und Gott suchen; dass die Gebäude um mich herum, zu mir gehören; ich komme in die Jahre, manchmal bröckelt es an mir; das mag ich nicht.

    7. Erzählen Sie doch eine kleine Anekdote aus Ihrem Leben!

    Oh, da ich eine lange Geschichte habe, gibt es sehr viele Anekdoten; liebe Menschen aus meiner Gemeinde haben mal einen schönen „Kirchenführer" über mich geschrieben. Da kann man alles nachlesen und er liegt in mir aus.

    8. Haben Sie eine Vision? Wenn ja, welche?

    Eine Vision habe ich nicht, dafür stehe ich schon zu lange hier an einem Ort; ich wünsche mir, dass die Menschen, die zu mir kommen, Visionen haben und Gott schauen.

    9. Gibt es einen typischen Tagesablauf in Ihrem Leben?

    Ich werde im Laufe des Vormittags aufgeschlossen und abends zugeschlossen; dazwischen warte ich auf Besucher; ab und zu kommen welche vorbei und setzen sich auf meine Bänke, sonntags ist dann einiges los; nachts wache ich und pass auf, dass nicht so viel passiert. Ich brauche keinen geregelten Ablauf.

    10. Möchten Sie noch etwas ergänzen?

    Ich finde es sehr schön, dass ich mit den anderen Kirchen im Südwesten befreundet bin; so kenne ich die jüngste und modernste Kirche; eine Kirche, in der ganz viele Jugendliche zu Gange sind, eine Kirche, die bald ganz neu hervorgehoben sein wird, und eine Kirche, die (wie ich) etwas versteckt liegt und eine innere Weite ganz anders ausstrahlt als ich.

     

    Die Melanchthonkirche

    kirchekirche_innen
    Die Melanchthonkirche, landläufig als die »älteste Kirche« Freiburgs bezeichnet, ist eine alte Kirche, aber mehr lässt sich kaum belegen. Es gibt vermutlich an diesem Ort seit dem 9. oder 10. Jh. eine Kirche in Haslach, und seit mehr als 450 Jahren ist diese Kirche evangelisch, aber alles andere ist nur schwer mit Fakten zu belegen (allen Interessierten kann ich dazu den ausführlichen Artikel zur Baugeschichte weiter unten empfehlen). Heute ist die Kirche Ort des gottesdienstlichen Geschehens des Predigtbezirks Melanchthon. Ihr Alter und die schlichte Schönheit laden aber nicht nur sonntags zum Gottesdienst oder zur Hochzeit und Taufe ein, sondern die Kirche ist zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang offen fürs Gebet.

     

    Der Melanchthonsaal 

    saalsaal_2
    Der Melachthonsaal ist ein wichtiger Ort fürs Gemeindeleben. Ob ein Vortrag, Konzerte oder größere Feierlichkeiten, der Saal hat schon viel gesehen. (Wenn die Kirche zu klein ist, z.B. bei der Konfirmation, finden dort auch Gottesdienste statt). Er wird zum einen gemeinsam mit dem Nachbarschaftswerk Haslach verwaltet und genutzt und bietet auch dem Kindergarten oder Kirchenchor Platz für Aktionen und Proben.

    Das Pfarrhaus (Gemeindebüro) 

    pfarrhaus
    Das alte Pfarrhaus beherbergt mittlerweile nicht mehr nur eine Pfarrwohnung, sondern auch das gemeinsame Büro der Pfarrgemeinde Südwest. (Ansprechpartner und Öffnungszeiten finden Sie hier.)

    Bemerkungen zur Baugeschichte der Dorfkirche von Freiburg-Haslach. 

    melanchthonkirche_altImmer wieder wird in Betrachtungen zur Ortsgeschichte von Haslach darauf hingewiesen, dass die Dorfkirche, die heutige Melanchthonkirche, die „älteste Kirche" Freiburgs sei. Die Quelle dieser ebenso unbestimmten, wie irreführenden Behauptung ist unbekannt. Sie basiert auf dem Datum der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes aus dem Jahr 786 („villa Haslaha", Krieger, Top. Wörterbuch Bd. I, Sp.856). Wichtigste Arbeit zu den Geschichtsdaten ist der Beitrag von Hans-Carl Scherrer, Die alte Haslacher Dorfkirche in Freiburg i.Br., Schauinsland 80, 1962,39-50). In Verbindung mit dem überlieferten mittelalterlichen Patrozinium St. Gallus, das allerdings erst 1493 urkundlich belegt ist (Scherrer 42, Anm.8), wird die Existenz einer Kirche seit der Frühzeit des Dorfes zu Recht erschlossen. Erste Nennungen eines „plebanus", „Leutpriesters" usw. finden sich in unterschiedlichen Schriftquellen des 13. Jahrhunderts (Scherrer 41 mit Anm. 2 und 3). Sie bestätigen den Rang der Kirche als Pfarrkirche mindestens seit diesem Zeitraum. Aus alledem darf man also auf die Existenz einer Kirche in Haslach schließen, lange bevor diese erstmals als Bauwerk ausdrücklich erwähnt ist. Mutmaßlich hatte sie seit Anbeginn ihren Platz am Standort der heutigen Kirche.

    Aber was wissen wir über ihre Baugestalt? Alle bisher geäußerten Meinungen beruhen auf Vermutungen bzw. der Interpretation des sichtbaren Bauwerks. Eine kritische Begutachtung des Baus unter Zuhilfenahme der Beobachtungen bei der archäologischen Notuntersuchung beim Einbau der Heizung 1973 hilft hier nur wenig weiter. Für keinen Bauteil, außer der westlichen Erweiterung von 1898, ist ein sicheres Baudatum bekannt. Doch lässt sich nach heutigem Kenntnisstand die relative Bauabfolge darstellen. Ältester sichtbarer Bauteil ist wohl der Glockenturm. Sein Erdgeschoss, das auch heute noch als Sakristei dient, ist in Nord-Süd-Richtung mit einem Tonnengewölbe überspannt, in das nachträglich in der Nordostecke ein Durchstieg zu den oberen Geschossen eingebrochen wurde. Sicher sehr jung ist die schmale Zugangstür auf der Südseite mit darüber liegendem Rundbogenfenster. Dafür spricht schon die Bauweise des Gewändes aus gesägten Hölzern. Auch wäre ein Außenzugang zur Turmsakristei einer mittelalterliche Dorfkirche sehr ungewöhnlich. Vermutlich ersetzt diese Tür ein ursprüngliches kleines Fenster. Die Verbindungstüre vom Chor zur Sakristei kann dagegen mit Hilfe ihrer Gewändeprofile in das ausgehende Mittelalter oder die beginnende Neuzeit (also spätes 15. Jh. oder wahrscheinlicher 16. Jh.) datiert werden. Allerdings lassen ihre auffällig großen Abmessungen und ihre eigentümliche Anbringung unmittelbar angrenzend an die Chorbogenwand vermuten, dass sie nachträglich an der Stelle einer ursprünglich kleineren Tür eingebaut wurde. Zweifellos falsch ist die traditionelle Interpretation des Kirchturms als Wehrturm. Weder wären die geringen Abmessungen für einen solchen Zweck geeignet, noch könnten die kleinen Fensterschlitze in den Obergeschossen als Schießscharten dienen. Eine heute vermauerte Türöffnung in der Südseite des zweiten Obergeschosses wurde nach Ausweis der sie umgebenden Störungen im Mauerwerk nachträglich eingebrochen. Denkbar ist, dass sie einen älteren, wenn auch nicht ursprünglichen Außenzugang zum Turm bildete, der über eine steile Außenstiege erreichbar war. Vermutlich gelangte man ursprünglich in die Turmobergeschosse über die Verbindungsöffnung zum Dachraum über den Chor, der wiederum über den des Langhauses erreichbar war. Bei den seit dem späteren Mittelalter unterschiedlichen Zuständigkeiten für die Baupflicht am Langhaus einerseits (der badische Markgraf) und für den Chor   und  Turm   andererseits (das Kloster Allerheiligen in Freiburg) können Streitigkeiten dazu geführt haben, dass der Durchgang vom Langhaus her zeitweise verwehrt wurde.

    Der im 3/8 geschlossene Chor wurde als nachträgliche Erweiterung eines kleineren, älteren errichtet. Die Vermutung, er hätte ursprünglich ein gotisches Netzgewölbe besessen ist reine Spekulation. Leider wurden später die Maßwerke der drei Spitzbogenfenster ausgebrochen, so dass eine Datierung mit kunsthistorischen Mitteln ausscheidet. Einzig die Profilierung des Gewändes der Sakristeitüre gibt einen Anhaltspunkt, da diese Veränderung wohl mit der Chorerweiterung     zusammenhängen dürfte. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme wird auch der Chorbogen seine heutige spitzbogige Form erhalten haben. Aber auch mit diesen Formvergleichen lässt sich keine exaktere zeitliche Eingrenzung feststellen. Möglicherweise könnten die alten Teile des stark veränderten Dachstuhls über dem Chor mit Hilfe der Dendrochronologie ein präziseres Datum liefern, doch bedürfte dies der Mitwirkung eines entsprechenden Fachmanns.
    Die Betrachtung des Langhauses soll auf den älteren Baubestand vor Errichtung der Westerweiterung 1898 beschränkt werden. Beim Einbau der Kirchenheizung 1973 wurde erwartungsgemäß das Fundament der älteren Westfassade angetroffen. Diese war mit den nach Osten anschließenden Längswänden im Mauerwerksverband hergestellt worden. Somit lässt sich das Kirchenschiff in seinen ursprünglichen Abmessungen rekonstruieren. Diese entsprechen den Angaben in den Schriftquellen über die Wiederherstellung der Kirche nach den Kriegsschäden von 1744: 30 Schuh lang, 21 Schuh breit, 16 Schuh hoch (nach Scherrer, 47). Man darf davon ausgehen, dass es sich bei den Maßnahmen nicht um einen kompletten Neubau handelte, sondern dass die Umfassungswände auf jeden Fall aus dem Mittelalter stammen. Die spitzbogigen Fenster gehören jedoch erst der Erneuerung von 1898 an. Für das Aussehen der älteren Fenster wäre man auf Bildquellen angewiesen, die offenbar fehlen. Eine engere Eingrenzung für den Zeitpunkt der Erbauung des Langhauses ist wiederum kaum möglich. Immerhin kann man daraus, dass Chor und Langhaus die gleiche Breite aufweisen, folgern, dass letzteres der ältere Bauteil ist. Möglicherweise wurde es zeitgleich mit dem Turm errichtet. Ein älterer, zugehöriger Chor könnte dann symmetrisch zur Mittelachse ergänzt werden. Seine Nordwand wäre in 4,50 m Abstand von der Turmwand zu vermuten. Weitere Folgerungen zur möglichen Gestalt dieses Vorgängerchores müssen ebenfalls spekulativ bleiben: Denkbar ist sowohl eine flache Ostwand, etwa in der Ostflucht des Turmes, wie eine Apsis. Alle diese offenen Fragen könnten allenfalls zu gegebener Zeit, wenn Verputz und Anstrich erneuert werden, durch gezieltes Aufspüren von Baufugen oder ehemaligen Wandanschlüssen besser beantwortet werden.
    Einige weitere Feststellungen zur Baugeschichte ergeben sich bei der Auswertung der Notgrabung von 1973. Die Umstände des Bauablaufs erlaubten allerdings nur sehr wenige Detailbeobachtungen.
    Unmittelbar unter dem damals ausgebauten Bodenbelag des älteren Kirchenschiffs fand sich eine Planierschicht aus kleinteiligem Bauschutt, der mit Asche und verkohltem Holz durchmengt war, also von einem Brand herrühren musste. Unmittelbar unter dieser kaum 10 cm starken Schicht folgte der anstehende kiesige Untergrund. Dieser wies in großen Flächen ebenfalls Brandspuren auf. Dieser Befund kann nur als Beleg für eine der häufigen Verwüstungen der Kirche zwischen 1648 und 1744 gedeutet werden. Etwa 3,5 m östlich der älteren Westfassade wurden zwei Punktfundamente festgestellt, die vermutlich die Stützen einer Empore aufnahmen. Zwei kurze Fundamentansätze in der Verlängerung der Nord- und Südwand außerhalb der älteren Westfassade, die durch Mauertechnik und Baufugen sowohl von diesen, als auch von denen des Westbaus deutlich unterschieden waren, können vielleicht auf nachträglich an den Westecken angefügte Strebepfeiler hinweisen. Beim Abgraben des parallel zur nördlichen Langhauswand verlaufenden Heizkanals wurden im Inneren der älteren Kirche in einer Tiefe von ca. 80 cm dicht vor der Wandflucht zwei menschliche Skelette gefunden. Bei dem östlichen handelt es sich um ein Kinderskelett von etwa 90 cm Länge. Das westliche, ein Erwachsener, war etwa in der Körpermitte durch das quer darüber verlaufende Fundament der Westfassade zerstört. Das heißt, dieses Fassadenfundament ist jünger als die Bestattung. Diese Grabstelle ist der einzige sichere Beleg für die Existenz einer Kirche an diesem Platz vor Erbauung des oben beschriebenen Baus. Beide Gräber waren unmittelbar in den anstehenden Untergrund eingetieft. Der Fund vereinzelter Nägel im Bereich der Skelette lässt darauf schließen, dass die Toten in Särgen bestattet wurden. Zahlreiche verworfene Menschenknochen im Grabenaushub weisen darauf hin, dass es noch mehr Gräber in diesem Bereich gab. Ein drittes Skelett fand sich in der westlichen Verlängerung des Heizkanals innerhalb des Erweiterungsbaus von 1898. Anders als bei den beiden östlichen Gräbern bestand hier der Untergrund aus humoser Friedhofserde. Ebenfalls im Erweiterungsbau befindet sich in der Südostecke, unmittelbar westlich der älteren Fassade eine aus Ziegelmauerwerk bestehende Gruft. Das flache stichbogige Gewölbe war Nord-Süd gerichtet, der Boden mit Ziegeln belegt. Die Abmessungen betrugen 85 cm in der Breite, 1,00 m in der Höhe, die erhaltene Länge 1,45 m. Im Süden war die Gruft durch das Fundament der Westerweiterung zerstört. Das Innere war leer. Vielleicht gelingt es bei einer sorgfältigen Auswertung der Kirchenbücher und anderer Quellen, herauszufinden, wer in dieser sicher neuzeitlichen Gruft bestattet war.
    Die Baugeschichte der Haslacher Dorfkirche lässt sich nach derzeitigem Kenntnisstand folgendermaßen zusammenfassen: An dem Ort einer möglicherweise in die Gründungszeit von Haslach im späten 8. Jh.zurückgehenden Galluskirche wurde im hohen Mittelalter der Bau errichtet, von dem heute noch die Längswände des Langhauses, Teile der Ostwand und der Turm erhalten sind. Im ausgehenden Mittelalter erhielt die Kirche ihren heutigen Chor als Erweiterung einer kleineren Choranlage. Nach mehrfachen erheblichen Beschädigungen im 17. und 18. Jh. wurde die Kirche in diesem Bestand 1748 wiederhergestellt. Dabei entstand auch der heutige Dachstuhl über dem Langhaus. Letzte große Baumaßnahme war die westliche Erweiterung 1898, bei der auch die Gotisierung der Fenster vorgenommen wurde.

    Autor: Peter Schmidt-Thome, Landesdenkmalamt, 2005 (entnommen aus der Festschrift 450 Jahre evangelisch in FR-Haslach)

  • Diakonie Südwest

    diakonie sw

    »Menschen helfen Menschen«

    Der frühere Hilfsverein der Melanchthongemeinde und der Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Weingarten e.V. haben sich am 1. 1. 2012 zum Verein Diakonie Südwest zusammengeschlossen.

    Da es aufgrund dieser strukturellen Veränderung auch sonst vieles gibt, was neu sortiert werden muß finden sie vorläufig die aktuellsten Infos auf der Homepage: http://www.diakonie-suedwest.de/
    oder wenden sie sich an die Geschäftsführerin des Vereins Stefanie Rausch.

  • Gruppen & Kreise in Melanchthon

    gemeindelebenKirche lebt von Austausch und Miteinander!

    In verschiedenen Gruppen und Kreisen leben und gestalten wir im Predigtbezirk Melanchthon unser Miteinander als Gemeinde. Der Glaube, der uns verbindet, soll lebendig und greifbar werden. Ob beim gemeinsamen ›Brüten‹ über einem schwierigen Bibelvers oder im Besuchsdienstkreis, ob beim Kaffeetrinken oder beim Männerkreis – überall wird Gemeinde sichtbar und erlebbar. Kommen Sie dazu und probieren Sie es für sich aus! Wir laden Sie ein mitzumachen.

    Links im Menü finden Sie nach groben Themen und/oder Zielgruppen gegliedert unsere Angebote. Stöbern Sie einfach, um das für Sie Richtige zu finden.

  • Kinder & Jugend Melanchthon

     

    kinderWas wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von den mächtigen Taten Gottes hören, von allen Wundern, die er vollbracht hat.
    Psalm 78,3-4

     

    Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern, liebe Familien,

    unser Predigtbezirk bietet viele Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an, die wir Ihnen hier gerne vorstellen:

    am ersten Sonntag im Monat bieten wir Kindergottesdienst parallel zu dem Gottesdienst an. Dazu kommen Familiengottesdienste für die ganze Familie. Es gibt Kinderkirchentage und Kinderbibeltage. Es gibt einen ökuemenischen Kinderchor und viele weitere Aktionen für Kinder und Jugendliche und natürlich die Konfirmandenzeit. In der Weihnachtszeit wird meist ein Krippenspiel eingeübt und aufgeführt. Außerdem beherbergen wir den Melanchthon-Kindergarten.

    Nähere Infos zu dem oben genannten und weiteren Angeboten findet ihr / finden sie, wenn sie Links im Menü eine Auswahl treffen.

  • Wer ist wer in Melanchthon

    Allgemeine Infos

    Markgrafenstraße 18b, 79115 Freiburg

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    Pfarrer: Klaus Gutwein

     

    Unser Ortsältestenrat

    Im Predigtbezirk Melanchthon sind folgende Personen im Ortsältestenrat aktiv:

    • Gutwein, Klaus, Pfarrer im Predigtbezirk Melanchthon
    • Gramling, Inge,
      Gemeindediakonin in den Predigtbezirken Johannes, Melanchthon und Lukas
      Tel. (0761) 4002547
    • Laass, Fabian, Mitglied Ältestenkreis der Pfarrgemeinde Freiburg Südwest für den Predigtbezirk Melanchthon
    • Kniebühler, Martin, Mitglied Ortsältestenrat Melanchthon
    • Löhr, Sandra, Mitglied Ortsältestenrat Melanchthon,
      Tel. (0761) 888 94 15
    • Radeke, Sandra, Mitglied Ortsältestenrat Melanchthon
    • Zipfel, Brigitte, Mitglied Ortsältestenrat Melanchthon

     

    Infos zur Melanchthonkirche und unsere Räumlichkeiten.

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