Ökologische Leitlinien der Pfarrgemeinde – Südwest Freiburg

Überarbeiteter Entwurf des Umweltteams vom 9. 6. 2015

Präambel

Wir glauben, dass wir diese Erde und unser Leben dem Wirken Gottes verdanken. Wir verstehen Schöpfungsverantwortung als eine Kernaufgabe der Kirchen. Den Schöpfungsauftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, nehmen wir ernst. Deshalb betrachten wir den Schutz der Natur und der Umwelt als eine wichtige Aufgabe, die alle Bereiche kirchlichen Handelns berührt. Das erfordert, dass wir mit den natürlichen Lebensgrundlagen sorgsam umgehen, so dass weltweit auch künftige Generationen die Fülle genießen können, die Gott uns geschenkt hat.

Wir wirtschaften dauerhaft umweltgerecht und sozialverträglich

Wir suchen bei allen Vorhaben die Wege, die die Umwelt am wenigsten belasten und wir fördern nachhaltiges Wirtschaften. Über gesetzliche Vorgaben hinaus wollen wir die bestverfügbare (alternativ: umweltfreundlichste und fairste) Technik einsetzen, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist. Dabei sind wir stets hellhörig für neue Erkenntnisse und innovative Wege für mehr Nachhaltigkeit.

Wir kaufen anders ein und fördern regionale Wertschöpfung Wir bevorzugen umweltfreundliche, regionale und fair gehandelte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

Bei tierischen Produkten achten wir auf artgerechte Tierhaltung. Bei der Auswahl unserer Geschäftspartner berücksichtigen wir ökologische und soziale Zielsetzungen.

Wir handeln als lernende Solidargemeinschaft Wir wollen glaubwürdig sein und mit anderen ins Gespräch kommen: Im Kontakt mit Gemeindegliedern, Mitarbeitenden und BesucherInnen fördern wir das Umweltbewusstsein durch Anregungen, Informationen und geeignete Schulungsmaßnahmen.

Wir arbeiten mit anderen Gruppen und Institutionen zusammen und sind offen für qualifizierte Beratung von außen. Wir wollen von Erfahrungen in der Ökumene lernen.

Deshalb nehmen wir am Umweltmanagement Grüner Gockel teil.