Infos Dietrich-Bonhoeffer

Enthält Informationen zu verschiedenen Kategorien (Gruppen und Objekten) in dieser Ortsgemeinde

Neue Lieder Singen


MM 60Am Dienstag, den 2. Juli sind alle, die gerne
Lieder aus dem neuen Gesangbuchanhang
singen möchten, in die Maria-Magdalena-
Kirche eingeladen. Wir starten um
20 Uhr. Der Raum wird noch bekannt gegeben.
Diesmal begleitet uns Steffen Jahnke
am Klavier: Kontakt: Antje Firus, Pfarrerin
Sarah-Louise Müller, Tel. 459690.

Die Maria-Magdalenakirche stellt sich vor

1. Wenn Sie sich jemandem, der Sie nicht sehen kann, beschreiben sollten, was würden Sie dann sagen?

Ich bin ein großes, graues Gebäude aus Beton, die Wände sind teilweise schräg, man erkennt nicht gleich, dassich eine Kirche bin. Inzwischen hängt aber ein großes Kreuz an meiner Vorderseite. In mir gibt es eine Besonderheit: zwei Kirchen sind in mir Zuhause – eine evangelische und eine katholische. Außerdem gibt es sehr große Tore, die verschoben werden können, so dass ein großer gemeinsamer Kirchenraum entsteht.

2. Erzählen Sie doch mal etwas aus Ihrer Kindheit und Jugend!

Ich bin erst 12  Jahre alt und sozusagen ein Teenie. Man sieht zwar an manchen Stellen schon, dass ich nicht mehr ganz neu geboren bin, aber es kommen immer noch viele Menschen von überall her um mich anzuschauen, weil ich wohl so ungewöhnlich bin.

3. Können Sie uns etwas über Ihren Namensgeber sagen?

Ich bin nach einer Jüngerin von Jesus benannt: Maria aus Magdala. Sie ist die erste Zeugin der Auferstehung Jesu und damit eine zentrale Figur des Neues Testaments.

4. Wie passt Ihr Name zu Ihnen?

In der Kunstgeschichte wurde Maria- Magdalena oft als eine geheimnisvolle und provokante Frau dargestellt. Auch ich habe etwas Geheimnisvolles an mir, denn ich erschließe mich meinem Betrachter / meiner Betrachterin nicht auf den ersten Blick. Viele Menschen sind von mir fasziniert und für manche stelle ich auch eine Provokation dar. Ich denke, das verbindet Maria von Magdala und mich.

5. Wie würden Sie sich charakterisieren?

Ich bin außen kantig und überall grau, aber wenn man mich kennenlernt, entdeckt man, wieviel Möglichkeiten in mir stecken. Man kann in mir zur Ruhe kommen.

6. Was schätzen Sie besonders an sich? Und was eher nicht?

Ich finde es schön, dass ich so schlicht bin. Das bietet einen guten Kontrapunkt zu dem oft sehr trubeligen, unruhigen Leben, man kann mich durch Kleinigkeiten ganz besonders gestalten und ich schätze es, dass man mich so vielfältig nutzen kann.

7. Erzählen Sie doch eine kleine Anekdote aus Ihrem Leben!

Ach, in mir passiert so viel. Da weiß ich jetzt gar nicht, was ich auswählen soll. Neulich sollte in meinemkatholischen Kirchenraum ein Vorspiel stattfinden und es wurde dafür ein Cembalo vorbeigebracht. Die Träger haben das Cembalo versehentlich mitten im evangelischen Kirchenraum abgestellt. Sie wussten eben nicht, dass es in mir zwei Kirchenräume gibt. Da stand das Cembalo nun direkt vor dem Altar und die Konfis wollten eigentlich grade ihren Gottesdienst proben. Naja, die Verwirrung war natürlich groß.

8. Haben Sie eine Vision? Wenn ja, welche?

Die Architektin, die mich vor 10 Jahren entworfen hat, wollte mit mir eine Kirche schaffen, in der zwei christliche Konfessionen Platz haben. Jede Gemeinde sollte ihren eigenen Bereich haben, es sollte aber auch die Möglichkeit geben, so viel wie möglich gemeinsam zu machen. Ich finde die beiden Gemeinden, die in mir zuhause sind, sind da auf einem guten Weg. Meine dicken Wände erinnern aber auch daran, dass es noch immer einiges gibt, was Katholiken und Protestanten trennt, z.B. können sie immer noch nicht gemeinsam Abendmahl feiern. Viele Menschen, die zu mir kommen, träumen aber davon, dass das eines Tages möglich ist.

9. Gibt es einen typischen Tagesablauf in Ihrem Leben?

Mein Tag ist immer sehr lebhaft. Manchmal fängt er schon um 6 Uhr an, wenn die Taizé-Gruppe am Morgen singt und betet. Am Vor- und Nachmittag gibt es viele Gruppen, die sich in mir treffen: z.B. die Pfadis, Tai-Chi, Kinderchor, in den Pfarrbüros wird gearbeitet und am Abend tagt dann z.B. der Ortsältestenrat, der ökum. Kirchenchor probt und in den Jugendräumen treffen sich die Jugendlichen bis spät am Abend, samstags sind die Konfis im Haus unterwegs. Außerdem ist der Kirchenraum jeden Tag geöffnet und viele Menschen schauen mich an. Am ruhigsten ist es in mir eigentlich am Sonntag: da werden zwei Gottesdienste in mir gefeiert: ein evangelischer und ein katholischer, da kann ich ein bisschen zur Ruhe kommen. Aber inzwischen feiern auch eine bulgarisch-orthodoxe Gemeinde und eine afrikanische Gemeinde in mir Gottesdienst. Es ist also viel los!

10. Möchten Sie noch etwas ergänzen?

Lassen Sie sich nicht von meinem modernen Erscheinungsbild abschrecken und geben Sie uns Beiden eine Chance.

Bibel-teilen

Wussten Sie es schon . . . ?
1x im Monat gemeinsam bekannte und unbekannte Texte ✔ der Bibel lesen...
✔ in verschiedenen Übersetzungen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken...
✔ geschichtliche Hintergründe und die damalige Bedeutung der Texte erfahren...
✔ interessante Parallelen zur heutigen Zeit und zu aktuellen Fragen erkennen...
✔ persönliche Anregungen für sich selbst finden...
Das bietet die Gruppe „BIBEL teilen“ - ein Gedankenaustausch, eine gemeinsame Zeit
für Fragen und Antworten.
Eingeladen sind Leute mit viel, wenig oder gar keiner Ahnung von Bibel und Glauben.
Die Gruppe trifft sich in der Regel jeden 1. MITTWOCH im Monat
um 19 Uhr in MERZHAUSEN im Ev. Gemeindezentrum, St.-Galler-Str. 10A
(neben der ev. Kirche)
Weitere Infos bei Fam. Hahn (0761-406966).

Das Projekt „Frühstückskiste“

von Stefanie Rausch

In Weingarten leben über 10.000 Menschen, viele von Ihnen in den dortigen Hochhäusern. 50% der Menschen haben Migrationshintergrund, was allein noch kein Problem darstellt, dies ist aber oft gekoppelt mit Lebenslagenproblemen. Die-se Existenzprobleme im Alltag treffen auf viele Familien zu. 25% der Menschen leben von Transferleistungen, nirgends sonst in Freiburg ist der Anteil Arbeitslo-ser so hoch, wer nicht arbeitslos ist, lebt oft von Minijobs, stockt mit Hartz IV auf. Besonders häufig leben Kinder von 0-6 Jahren in Bedarfsgemeinschaften, in Weingarten sind es 31% aller Kinder. Und wer (noch) nicht oder nicht mehr in einer Bedarfsgemeinschaft lebt, ist häufig nur sehr knapp über den Einkommensgrenzen, es sind überdurchschnittlich wenige Menschen, die in der sogenannten Mittelschicht aufwachsen. In unserer Arbeit merken wir das besonders häufig daran, dass Eltern ihre Kindergartenbeiträge nicht zahlen (können), überfordert sind rechtzeitig beim Amt Verlängerungen bei Übernahmen zu beantragen. Selbst wenn es Übernahmen vom Amt für Essen und Elternbeiträge gibt, sind die restlichen 20,-€ Eigenbeitrag oft nur schwer aufzubringen. Dies liegt nicht ausschließlich daran, dass das Geld nicht vorhanden ist. Ursachen sind auch im nie gelernten Umgang mit Geld zu finden, Überforderung in der Verantwortung für eigene Kinder und die Konsequenzen für nicht gezahltes Geld bis ins Letzte zu überblicken. So kommt es nicht selten zu Mahnungen von Seiten des Diakonievereins, auf die leider oft erst reagiert wird, wenn die Kündigung eines Platzes ausgesprochen wird. (die bei Zahlung selbstverständlich nicht aufrechterhalten bleibt). Mit solchen Maßnahmen begibt man sich aber natürlich in die Gefahr Kinder, die unter ihren Alltagsbedingungen eh schon leiden, ein weiteres Mal an der Teilhabe an unsere Gesellschaft auszuschließen.

So stellt sich den MitarbeiterInnen immer wieder die Frage an welcher Stelle in den diakonischen Einrichtungen sinnvoll der Kinderarmut begegnet werden kann. Daraus habe ich in den letzten Jahren ein Projekt entwickelt. Dieses soll hier vorgestellt werden.

Es handelt sich um ein Projekt, welches direkt in der Bonhoeffer-Kirche umgesetzt wird: die Frühstückskiste in der Gottesdienstgemeinde. Entwickelt wurde diese Idee, nachdem die MitarbeiterInnen der Kindertagesstätten davon berichteten, dass es sehr häufig vorkommt, dass Kinder ohne gefrühstückt zu haben in die Kita kommen, wenn sie Vesper mitgebracht haben, war dieses Essen oft im eher ungesunden und auch nicht satt machenden Bereich anzusiedeln. Neben viel Elternarbeit, die zum Thema „Essen" gemacht wird, ergab sich hier für die Gemeinde ein gutes und auch einfaches Handlungsfeld: Es wurde eine Holzkiste organisiert, diese wurde von einer Kindergartengruppe bemalt und mit Fotos von Essenssituationen beklebt, sowie mit Dekogegenständen aus einem Kaufladen dekoriert. Diese Kiste wurde in einem Gottesdienst in der Gemeinde „eingeführt" und seither (Januar 2011) steht sie jeden Sonntag bereit, um Lebensmittel zum Frühstück aufzunehmen. Sie füllt sich Sonntag für Sonntag mit Müsli, Marmelade, Honig, Säften, Obst etc. Jeden Montag verteile ich die frischen Lebensmittel in den Kindergärten, die haltbaren Sachen werden in regelmäßigen Abständen von den Einrichtungsleitungen untereinander aufgeteilt. Die Kinder in den Kitas freuen sich immer sehr über die Spenden. Es ist mir wichtig, dass sie wissen, wo dieses Essen herkommt. Dies vermittelt gute Assoziationen mit Kirche. Damit dies aber nicht nur ein Einseitiges Geben bzw. Nehmen ist, wurde überlegt, wie zum einen die Kinder mit dem Satz „Dieses Essen wurde in der Kirche gespendet." mehr verbinden können, zum anderen die Menschen, in direktem Kontakt mit den Kindern kommen können. So wird immer mal wieder in der Kirche gemeinsam mit Kindern aus den Kitas und Menschen aus der Gemeinde gefrühstückt oder Menschen aus der Gemeinde werden zu einem gemeinsamen Frühstück in die Kita eingeladen. Da in unsere Gottesdienste überwiegend ältere Menschen kommen, finden sie diese Zusammenkünfte mit der ganz jungen Generation sehr erfrischend.

Neben dem Essen selber gibt es auch die Möglichkeit Geld in die Kiste zu spenden, dieses Geld wird für Einkäufe auf dem Markt oder im Supermarkt genutzt. Hier können die Kinder lernen, auf was sie beim Kauf frischen Essens achten müssen bzw. wo sie bestimmte Sachen im Supermarkt finden.

KinderBibelFreizeit der Dietrich-Bonhoeffer Gemeinde


Didi und Bonny – die Kirchenmäuse wollen
ganz viel entdecken! Und wir wollen singen,
basteln, spielen, beten …
Alle Kinder von 6 bis 13 Jahren sind
herzlich eingeladen zur KinderBibelFreizeit
in Stetten bei
Engen, von Mittwoch,
29. Mai bis Samstag,
1. Juni. Es wird vorher
auch ein Kennenlern- und
Infotreffen geben. Unkostenbeitrag:
48 €, Geschwisterkinder je 35 €
Bitte wenden Sie sich für nähere Infos an
Angelika Büchelin: T. 01 76.470 38 135 oder
Angelika.Buechelin(at)kbz.ekiba.de

Das Projekt „Schulkiste“

von Stefanie Rausch

Ein Projekt in der Pfarrgemeinde Südwest ist im Rahmen der ersten Kirchgeldsammlung entstanden. Nachdem wir im Ältestenkreis lange über das Kirchgeld diskutiert haben, haben wir uns auch für ein diakonisches Projekt entschieden, ohne schon zu genau festzulegen, wofür das dann erwartete Geld verwendet werden sollte. Das dann von mir entwickelte Projekt hat unter anderem mit meiner eigenen Erfahrung im Rahmen der Einschulung meines Sohnes zu tun. Ich hatte neben dem Schulranzen mit allem Zubehör noch mal eine sehr lange Liste mit sehr hochwertigen Schulmaterialien, die angeschafft werden mussten. Als die Schule begann, hatten wir für die Einschulung 260,-€ ausgegeben und Sportsachen waren noch nicht mal notwendig, da seine aus der Kindergartenzeit noch passten. (Eine Anmerkung am Rande: Ich habe mich an das gehalten, was verlangt war und habe wirklich kein unnötiges Geld ausgegeben.)Diese eigene Lebenserfahrung führte dazu, dass ich mich bei den Grundschulen in unserer Pfarrgemeinde Südwest erkundigt habe, was für Anschaffungen für die Erstklässler gemacht werden müssen. Das Ergebnis war überall ähnlich. So stand fest, dass es nicht wenige Familien in unserer Pfarrgemeinde gibt, die sich das nur sehr schwer leisten können. Auch wenn es 100,-€ Unterstützung von Seiten des Staates gibt, für die Anschaffungen in der 1. Klasse. Die entsprechenden  Anträge können meist auch erst gestellt, werden, wenn das Schuljahr begonnen hat und die Materialien bereits vorhanden sein müssen. Die Begründung von Seiten der Schule war einleuchtend: sie wollten hochwertige Markenartikel, weil die Erfahrung zeigt, dass diese Materialien einfach länger halten (Stifte beispielsweise nicht brechen). Es ist deutlich, dass Kindern, die nicht mithalten können und die verlangten Materialien nicht bringen, schon zu Beginn ihrer Schullaufbahn auffallen, und ihnen somit ein Stück Chancengleichheit verwehrt wird.

Ich begann also nach einer Möglichkeit der Unterstützung zu suchen. Nachdem klar war, was Standards sind, die alle Schulen verlangen (Wasserfarbkasten, dicke Buntstifte, Knete, Kleber, Schere, Anspitzer), habe ich in den Ältestenkreis den Vorschlag eingebracht, diese Sachen den Kindern aus den evangelischen Kindergärten unserer Pfarrgemeinde zum Schulstart zu schenken. zunächst einmal finanziert aus einem Teil des Kirchgeldes. Dies fand Zustimmung. Ich habe dann mehrere Schreibwarenläden nach einem Angebot gefragt, bevorzugt wäre auch dies einer aus dem Gebiet unserer Pfarrgemeinde gewesen. Das beste Angebot hat uns dann aber ein Laden aus der Wiehre gemacht, die Inhaberin fand die Idee so überzeugend, dass sie uns neben den gewünschten Sachen auch noch ein paar Kleinigkeiten dazu schenken wollte und zudem angeboten hat, dieses Materialien in einer Kiste zu liefern, die speziell von Großhändlern für Erstklässler weitergegeben wird. In so einer bunten Kiste (mit Motiven wie Käpt'n Blaubär, der Maus etc.) befinden sich neben den von uns gekauften Sachen noch Geschenke wie Trinkflasche, Turnbeutel o.ä. Das Paket bekommen wir fast zum Einkaufspreis. Eine Abfrage in unseren Kindergärten (einer in Merzhausen, zwei im Vauban, einer in St. Georgen, einer in Haslach und drei in Weingarten) hat ergeben, dass erwartungsgemäß die meisten finanzschwachen Familien in Weingarten und Haslach leben. Aber auch in allen anderen Kindertagesstätten gab es Bedarf. Wir machen diese Aktion jetzt im dritten Jahr und bekommen jedes Mal ein sehr positives feedback von den Kindern und ihren Eltern. Dies wird über die ErzieherInnen vermittelt; es soll anonym bleiben, wer die beschenkten Familien sind, damit wir niemandem das Gefühl geben, sich outen zu müssen. Die ErzieherInnen hingegen wissen ja über die finanzielle Situation sehr gut Bescheid. Es soll keine Familie in Verlegenheit kommen, wenn sie in der Schule im RU oder auch in anderen gemeindlichen Kontexten jemand aus der Gemeinde trifft, der dann über die Finanzen der Familie vermeintlich Bescheid weiß. Natürlich ist das Kirchgeld trotz aller Sonderpreise irgendwann aufgebraucht, aber das Projekt soll weitergehen. So haben wir bereits im letzten Herbst einen Artikel im Gemeindebrief der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche mit einem Spendenaufruf veröffentlicht – aus Weingarten kommen die meisten Kinder, die diese Schulkiste bekommen. Diesem wurde gerne Rechnung getragen, demnächst folgt ein Spendenaufruf in den anderen Gemeindebriefen.

Diese Projekt ist ein sehr einseitiges im Sinne von „es gibt Menschen, die beschenken und Menschen, die beschenkt werden". Dennoch halte ich das Projekt für sinnvoll, weil es den Menschen, den sehr jungen Kindern aus unserer Gemeinde, eine Möglichkeit bietet, ein Stück mehr Chancengleichheit zu erlangen. Es ist damit noch lange nicht getan und bestimmt nur ein kleiner Baustein, aber auch ein kleiner Schritt kann manchmal Gutes bewirken. Da die Familien alle eine Karte mit einer Erklärung bekommen, warum sie dieses Geschenk bekommen, lässt sich als Nutzen (wenn man denn  einen Kosten-Nutzen-Vergleich machen möchte) darstellen, dass diese Familien eine,  vielleicht die erste, positive Erfahrung mit der evangelischen Kirche machen.



 

Bibel-Teilen

 

 Das Bibelteilen, ein freies Gespräch über den Predigttext des darauffolgenden Sonntags, findet einmal im Monat  mittwochs um 19 Uhr im Evang. Gemeindezentrum statt, in der Regel am ersten oder zweiten Mittwoch im Monat. Termine bitte erfragen bei Dorothee Markert (0761-409256) oder Fam. Hahn (0761-406966).

Kirche im Vauban - die OASE erzählt....

gemeindeleben

nehmen. Viele Familien kommen zu mir, um

ihre Feste hier zu feiern. Das ist immer sehr

unterhaltsam. Ansonsten bringen sich ganz

unterschiedliche Menschen bei mir ein und

treffen sich hier, und ich frage nicht, ob sie

katholisch oder evangelisch, etwas ganz anderes

oder sogar gar nix sind!

So vielfältig und bunt wie der Stadtteil

ist, so geht es auch bei mir zu.

5. Und was eher nicht?

Dass ich immer so viel zu tun und viel zu

wenig Zeit und Muße habe. Und dass ich oft

ziemlich ungeduldig bin, manchmal dauern

mir die Veränderungen viel zu lange! Man

muss immer so viele Menschen von etwas

überzeugen und jeder hat dann eine eigene

Meinung dazu und bis man sich dann auf

was geeinigt hat ...

6. Haben Sie eine Vision? Wenn ja, welche?

Eigentlich ist die gar nicht ganz neu. Vielleicht

nur, dass die Christen ein schönes, lebendiges

Zuhause haben, und sie immer wieder

zu mir kommen und mich in Anspruch nehmen.

Und dass sie offen sind für Menschen,

die manchmal ganz anders ticken.

Dass sich hier Menschen treffen zum Gespräch,

zum Gebet, zum Zuhören, zum Diskutieren

und um Neues auszuprobieren.

Dass die „Kirche im Vauban" ganz selbstverständlich

im Stadtteil als Ansprechpartner

ernst- und wahrgenommen wird.

7. Gibt es einen typischen Tagesablauf in

Ihrem Leben?

Nee, das wäre ja total langweilig! Bei mir

treffen sich mal die kleinen und die großen

Pfadfinder, am nächsten Abend ist hier

„Eucharistie meditativ" und am übernächsten

der Spieletreff und dazwischen werden

Gottesdienste vorbereitet oder Dienstbesprechungen

abgehalten. Manchmal kommt

sogar der Ältestenkreis zu mir Jungspund!

Einmal im Monat feiern wir Gottesdienst

und wenn sich die Familienkirche, der Kinder-

oder Jugendchor oder der Musikgarten

trifft, ist es hier ganz schön turbulent! Dazwischen

ist immer wieder der Kirchenladen

offen.

8. Möchten Sie noch etwas ergänzen?

Eigentlich brauche ich noch ein Erkennungszeichen,

damit ich leichter von den

Menschen gefunden werden kann – ein

Kirchturm wäre nicht schlecht, oder?

Für die „Kirche im Vauban":

Inge Gramling

1. Erzählen Sie doch mal etwas aus Ihrer

Kindheit und Jugend!

Ohh, aus der Pubertät bin ich doch noch gar

nicht ganz raus. Am besten merke ich das

daran, dass gerade meine beiden Mutterkirchen

etwas schwierig werden ... Sie wissen

gerade nicht so genau, wie sie mit mir umgehen

sollen und überlegen nun, wieviel Eigenständigkeit

ich selbst übernehmen kann.

Meine Kindheit war schon ziemlich aufregend.

Als ich klein war, da lebten hier nur

sehr wenige Menschen im Stadtteil, aber

die hatten ganz schön Power und haben für

mich Geburtshelfer gespielt. Im Laufe der

Zeit zogen immer mehr Menschen hierher

und jetzt kommt die Hälfte der Mitglieder

des Predigtbezirks Johannes aus dem Vauban!

Nach dem Ende des ganzen Bauens

stehe ich nun mitten im Vorzeigestadtteil.

Nachdem meine Kindheit vorbei war,

musste dringend ein neues Outfit her. Zum

Glück verpasste mir ein Künstler ein ganz

neues Gesicht – mit vielen Gesichtern!

Es wurde ziemlich schnell klar, dass wir

hier nicht jeweils mit einer evangelischen

und katholischen Kirche starten können.

Deshalb werde ich von der evangelischen

Johanneskirche aus der Pfarrgemeinde Südwest

und der römisch-katholischen Pfarrei

St. Peter und Paul aus der Seelsorgeeinheit

FR-St.Georgen verantwortet. Und ich bin

stolz darauf, dass wir alle unsere Angebote

in einem ökumenischem Geist für das Quartier

Vauban anbieten.

2. Können Sie uns etwas über Ihren Namensgeber

sagen? / Wie passt Ihr Name zu

Ihnen?

Meinen Vornamen „Oase" mag ich sehr

gerne, denn es ist schön, wenn hier die Menschen

zu mir kommen um bei mir aufzutanken

und Pause zu machen. Und meinen

Zweitnamen „Kirchenladen" finde ich auch

nicht schlecht, das ist nämlich super, wenn

die Leute hierherkommen, weil sie was von

mir wollen.

3. Wie würden Sie sich charakterisieren?

Och, meistens bin ich nicht ganz so pünktlich,

ich lass gerne mal fünf gerade sein.

Außer wenn es um das Ökologische geht,

da muss es bei mir immer korrekt zugehen

– letzthin haben doch tatsächlich die Teenies

aus der Filmoase Coladosen hier angeschleppt!

4. Was schätzen Sie besonders an sich?

Dass die Menschen meine „Leute" als Moderatoren

in Krisensituationen in Anspruch

Infos über den Predigtbezirk Lukas

Allgemeine Infos

Am Mettweg 39, 79111 Freiburg

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pfarrstelle: Dr. Jeremias Gollnau

Pfarrbüro: Markgrafenstr. 18b, 79115 Freiburg

Tel. (0761) 459 69-0

Fax: (0761) 459 69-69

Bankverbindung: Volksbank Freiburg IBAN: DE44 6809 0000 0001 6815 08

 

Unser Ortsältestenrat

Im Predigtbezirk Lukas sind folgende Personen im Ortsältestenrat aktiv:

 

Infos zur Lukaskirche und den Räumlichkeiten.

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